Christkindelmarkt zu Görlitz

Hier nun unser Reisebericht

Erschöpft dennoch freudestrahlend kehrten wir aus einem ereignisreichen Besuch in Görlitz zurück. Es gab ja einige Dinge, die wir unbedingt auf dem Christkindelmarkt erleben wollten. Da war zum einen der jährliche Glühweinbecher, den wir mit nach Hause nehmen konnten sowie die Postkarte und passende Briefmarke aus dem Weihnachtspostamt, die auch schon auf Reisen geschickt wurde.

Der Stand vom 10. Dezember 2016: Art Glas ElseZum anderen war es ein festlicher Stand „17 Tage – 17 Essen„, an dem täglich eine andere Organisation ab 17 Uhr Essen anbietet. Das Prinzip ist einfach: Es wird täglich ein regionales, nationales oder internationales Gericht von einem privaten Team zubereitet. Die eingenommenen Spenden kommen gemeinschaftsfördernden Aktionen in der Europastadt zugute.

Am 10. Dezember war es eine „Schlesische Sauerkrautsuppe“, die wir aber nicht vor Ort essen konnten, weil wir zuvor ausführlichst im Café Herzstück gefrühstückt hatten. Wir waren so satt, dass wir nun überlegten, wie wir unseren vollen Bauch wieder essbereit machen konnten. … Mehrfach haben wir die Runden über den Markt gedreht und vieles angeschaut: Vom Bühnenprogramm über die vielen handwerklichen Angeboten, die verschiedenen Stollen-, Lebkuchen-, Gebäck- und Schokoladenangebote, bis wir bei einem profanen Süßigkeitenwagen die Eimerchen mit Zuckerwatte entdeckten. Der Eimer sollte es sein, damit wir die „Schlesische Sauerkrautsuppe“ mit nach Berlin nehmen konnten. Das war gar nicht so einfach, unser Anliegen an die Verkäuferin zu bringen, dass wir nur einen leeren Eimer kaufen wollten. Zwei Henkelbecher reisen nach BerinLetztlich wurde die Zuckerwatte in Papier umgefüllt und der Eimer wenigsten noch mit Wasser ausgewaschen. So ausgestattet kamen wir dann wieder zurück zu Else … Sie fand die Bemühung enorm und machte gleich den Vorschlag, Ihren Mann nach Hause zu schicken, um ein zweites Eimerchen für uns zu besorgen. Getan gemacht … wir sind dann jeweils mit einem gefüllten Henkelbecher zum Bahnhof abgezogen und dankten mit einer großzügigen Spende, die zugunsten der Sanierung für die Dorfirche zu Dittersbach auf dem Eigen eingesetzt wird.

Eine weitere Besonderheit dieses Chritkindelmarktes ist die Dialogkrippe, die jährlich neu zusammengestellt ist. In diesem Jahr war das Thema „Bethlehem und Europa“. Dies kann man noch einmal am 24. Dezember um 17.30 Uhr im Bahnhof Görlitz betrachten. Dahin wird jährlich vom Team des „Görlitzer Adventskalender“ eingeladen, eine Stunde zum Innehalten, zum Hören, zum Erzählen und Singen.

Ein paar weitere Bilder sollen diesen Ausflug ergänzen:

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